Volkstrauertag…

… zunächst zum Gedenken an die im 1. Weltkrieg gefallenen deutschen Soldaten, entwickelt er sich weiter.

Inzwischen gedenken und berücksichtigen viele Organisationen in ihren Reden auch die Opfer von Terror und Tyrannei.

Manche gedenken auch schon allen, die vom zivilen Schutz- oder Rettungseinsatz nicht mehr zu ihren Familien zurück kehrten.

In Zeiten als Kriege, in die Deutschland verwickelt war, noch einen anderen Stellenwert hatten, wurde er auch als Heldengedenktag bezeichnet.

Heute werden nicht mehr die gefallenen Deutschen eines Krieges aufgezählt.

Ob auf Befehl eines militärischen Befehlshabers, durch Terrorakte oder auf Befehl zum Schutz und Rettung von Menschenleben oder der Vermeidung von schlimmeren Schäden.

Sie ließen ihr Leben für eine Sache an die sie glaubten.

 

 


Nach der offiziellen Veranstaltung hatte einer unserer Aktiven zu einem kleinen wärmenden Snack
am Feuerwehrgerätehaus eingeladen.

Ein Hackbraten mit einer Füllung aus Oliven, Peperoni und Feta.

Dazu Fladenbrote, ebenfalls auf dem Feuer frisch gegrillt.

Ein Gericht aus dem Dutch Oven dauert eine Weile, bis es gar ist. Also wurde der Hackbraten kurz vor Beginn der Veranstaltung ins Feuer gestellt. 

Als wir vom Friedhof zurück kamen, war das Essen fertig.

 

 

Ein kleine Gruppe der Teilnehmer aus Aktiven und Alterskameradschaft ließen den Sonntagnachmittag dann gemütlich ausklingen.

Zwei Aktive hatten sich wegen ihres kranken Kindes entschieden nicht zum Essen zu kommen und auch aus der Alterskameradschaft gab es gesundheitliche Bedenken, die gegen eine Teilnahme sprachen.

 

Der „Koch“ hat versprochen, oder war es angedroht (?), bei besseren Wetterbedingungen erneut für die Wehr und Alterskameraden etwas zu zaubern.

Arbeitsdienst „gegen“ den Herbst

 


Der Herbst bietet nicht nur schöne Seiten. Zunächst verfärben sich die Blätter bunt und bieten sehr oft eine schöne Aussicht.

Doch abgefallene Blätter auf Gehwegen und Straßen bergen eine nicht unerhebliche Rutschgefahr für Menschen, Tiere und Fahrzeuge.

An unserem Feuerwehrgerätehaus kommt noch ein Baumaterial dazu. Waschbetonplatten. Spätestens, wenn diese mit Moos bedeckt sind, kann man eine Rutschpartie nicht ausschließen.

Kurzentschlossen trafen sich heute daher einige Aktive um das Problem anzugehen.

 

Mit Schabern und Besen mit harten Borsten gingen sie auf den nicht befahrbaren Wegen gegen Moos und Laub vor.

Doch das war nur ein kleiner Abschnitt des Geländes. Parkplätze und die Zufahrt zur Fahrzeughalle waren auch noch einer Herausforderung.

Hierfür wurde „schweres Gerät“ eingesetzt.

Ein Rasenmäher-Traktor mit Kehrbürste radierte den Dreck auch aus den Fugen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Ende waren wir überrascht, welche Mengen doch zusammen kamen.

Hier sind schon einige Schaufeln im Transportanhänger gelandet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was zählt, ist das Ergebnis.

Mitgliederversammlung Bericht des Vorsitzenden

Liebe Kameradinnen und Kameraden,

liebe Mitglieder,

ein schwieriges Jahr bestimmend durch die Corona Pandemie liegt hinter uns.

Alle geplanten Veranstaltungen mussten abgesagt werden.

Für uns alle war diese Zeit nicht einfach, aber der Vorstand hat nach Möglichkeit Online bzw. in Präsenz sich treffen können.

Hierbei haben wir dafür Sorge getragen, dass durch die Anschaffung von Möbeln und einem Kühlschrank die Ausstattung des Unterrichtsraums und Versammlungsraum unseres Vereins auf den neusten Stand gebracht wurde.

Darüber hinaus haben wir wieder die Steuerliche Freistellung beim Finanzamt bis 2023.

Wir haben uns auch im Weiteren mit einer Spende von 300 Euro an der Anschaffung des Defibrillators der Ortsgemeinde Schiesheim beteiligt.

Ein Laptop und entsprechende Software für die Vereinsarbeit wurden auch angeschafft.

Weitere Anschaffungen für die Aktiven und deren Ausbildung werden in den nächsten Monaten folgen auch im Rahmen der Digitalisierung.

Für 2022 werden wir ein neues Kassenprogramm anschaffen, um hier der Kassiererin die Arbeit zu erleichtern.

Wie Ihr in der Tagesordnung sehen könnt, soll nachher über eine Satzungsänderung abgestimmt werden, auch durch diese Möglichkeit Sitzungen abzuhalten wollen wir im Vorfeld Möglichkeiten haben, Vereinsarbeit auch bei weiteren LockDowns oder anderer Geschehnisse durchzuführen.

 

 

Gleichzeitig wird für die JHV im nächsten Jahr eine überarbeitete Neue Satzung aufgestellt da unsere Satzung in Teilen nicht mehr den Vorgaben des BGB entspricht.

Diese wird allen als Tischvorlage und durch Veröffentlichung im MTB für nächstes Jahr bekannt gemacht.

Als weiterer Punkt unserer JHV steht heute eine Ergänzungswahl bei den Schriftführern an, da ich meine 2. Vorsitzende Heidrun Schranz von dieser Aufgabe entlasten möchte. Gleichzeitig ist die/der zu wählende die Verantwortliche Person für unsere neue Homepage und gleichzeitig für unseren Facebook Auftritt.

Für den Veranstaltungskalender 2022 haben wir Termine festgelegt, diese sind jedoch abhängig vom Pandemiegeschehen.

Lasst mich zum Schluss noch eines sagen, werdet Mitglied in der Feuerwehr als Aktiver auch junge Einwohner von Zollhaus und Schiesheim sind dazu aufgerufen, aber auch passive Mitglieder sind herzlich willkommen mit einem Beitrag von 12,00 Euro pro Jahr helfen sie Menschenleben zu retten. Die Katastrophe vor 14 Wochen zeigt, wie wichtig es ist auf Ehrenamtliche Feuerwehrkräfte zu zählen.

Gott zur Ehr den nächsten zur Wehr.

Vielen Dank für euere Aufmerksamkeit.

 

Ralf Heil

1.Vorsitzender

 

 

 

 

Mitgliederversammlung Vereidigung von 3 neuen Aktiven

Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurden heute 3 neue Mitglieder offiziell für den aktiven Dienst in der Wehr verpflichtet und vereidigt.

Verlesung des Textes zur Vereidigung durch den 1. Beigeordneten Marcel Willig und dem Wehrleiter Jörg Schuhmacher

 

  • Norman Friedrichsen aus Schiesheim folgt seiner Frau in den aktiven Dienst. Bei vielen Übung konnte er schon in unsere Tätigkeit reinschnuppern und ist jetzt für einen der nächsten Ausbildungs-Lehrgänge vorgesehen.
  • Sascha Schneider konnte lange Zeit nach seinem Umzug nach Zollhaus für den aktiven Dienst gewonnen werden. Als, in Hessen ausgebildeter, Chemiekanlienschutz- und Atemschutzgeräteträger und Gruppenführer ist er eine Bereicherung für unsere Wehr.
  • Heiko Wagner aus Zollhaus trat kurz nach seinem Umzug auf Eigeninitiative der Wehr bei. Dafür setze der ebenfalls in Hessen, mit Grundlehrgang, Funk und Absturzsicherung ausgebildete, kurzerhand ein paar Bekannte in Hahnstätten und Schiesheim ein, um Kontakt zur Wehrführung zu bekommen.

 

Herzlich Willkommen

Eine weitere Übung zeigt mögliche Probleme bei realen Einsätzen auf

Mit der Einsatzübung am 16.10.2021 zeigte sich erneut Probleme für reale Ein-sätze.
Diesmal waren sechs unserer Aktiven in Schiesheim unterwegs, um die Hydranten zu überprüfen und winterfest zu machen.

Die Sanierungsarbeiten der Lindenstraße in Schiesheim sind weitestgehend abgeschlossen.

Die Hydranten sind teilweise nicht mehr an exakt der alten Stelle gesetzt worden.

Damit sind die Hinweisschilder teilweise nicht mehr aktuell. Das ist jedoch das kleinere Problem.

Je weiter es in Schiesheim den Berg hoch ging, umso geringer war der Wasserdruck.

Am Wacholderberg verdeutlicht eine Aussage wie drastisch der Unterschied ist. „Zum Blumen gießen reicht es noch, löschen können wir damit nichts.“

Auch dieses Problem wird über die Wehrführung weiter gemeldet.

Für die Bewohner dieses Bereiches bedeutet das jedoch nicht, das die Feuerwehr zusehen wird, wie ihr Hab und Gut verbrennt! Wasserführende Fahrzeuge, Pumpen zu Verstärkung des Wasserdrucks sind auf Einsatzfahrzeugen vorhanden. Die Einsatzkräfte trainieren den Umgang damit regelmäßig.

Schon bei einem Brandverdacht werden automatisch unter anderem wasserführende Fahrzeuge aus den umliegenden Wehren alarmiert.

Leerung der Senkkästen

Zu den jährlichen Aufgaben des Vereins gehört die Leerung der Senkkästen in Zollhaus und Schiesheim.

An zwei Samstagen im Oktober trafen sich insgesamt fünf Aktive der Einsatzabteilung um diese Aufgabe zu übernehmen.

Bei einigen Härtefälle musste zunächst mit Schaufeln und Händen die bis zum Deckel mit Erde und sonstigem Müll gefüllten Kästen leer geräumt werden um an die eigentlichen Siebkörbe zu gelangen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Am zweiten Tag war der Arbeitsdienst damit noch nicht beendet.

Kurzfristig entschlossen sich die Aktiven auch noch die Hecke zu schneiden.
Im Bereich vor dem Feuerwehrgerätehaus waren einige Äste der Bäume inzwischen so lang und hingen so tief, dass Schäden, besonders am Einsatzfahrzeug, nicht auszuschließen waren.

Also wurden die Äste mittels Hochentaster und Kettensäge beseitigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Entsorgung des Grünschnitts übernahmen zwei Aktive mit dem privaten PKW  und Anhänger.

Hier gilt unser Dank Sascha Schneider.

 

Arbeitsdienst im Gerätehaus

Auch das Feuerwehrgerätehaus selbst braucht Pflege.

Sechs Mitglieder aus Verein, Einsatzabteilung und Altersabteilung trafen sich am 12.10.2021 unter anderem um im Gerätehaus Reinigungsarbeiten durchzuführen.

Einsatzübung zeigt mögliche Probleme bei realen Einsätzen

Die Einsatzabteilung ist verpflichtet durch regelmäßige Übungen ihre Fertigkeiten zu trainieren.

Die Übungsaufgabe am 5. Oktober lautete „Wasserentnahme offenes Gewässer“.

Bei beginnender Dunkelheit und leichtem Nieselregen fuhren die Einsatzkräfte an die Brücke über die Aar zur Römerquelle.

Auch zwei neue Einsatzkräfte, in Hessen ausgebildet, nahmen an der Übung teil.
Hier zeigte sich ein Vorteil der inzwischen bundeseinheitlichen Ausbildung.
Zunächst wurde die Beleuchtung der Einsatzstelle mittel Stromaggregat und am Fahrzeug integriertem Lichtmast aufgebaut.

Danach wurden die Saugschläuche vorbereitet und an einer zuvor erkundeten Stelle zu Wasser gebracht.

Das erste und kleinere Problem bestand beim Anschließen der Pumpe.
Die vier Meter Saugschlauch endeten noch zu sehr im Ufergestrüpp der Aar.

Doch die Pumpe konnte noch angeschlossen werden.

Allerdings ist die Aar an dieser Stelle und auch in Sichtweite zu flach gewesen.

Der Saugkorb konnte nicht tief genug eintauchen um Wasser anzusaugen. Der Saugkorb lag schon auf Grund.

Der eigentliche Übungsablauf ist als „gut“ zu bezeichnen. Zwei Einsatzkräfte, bisher ohne Grundlehrgang, arbeiteten fleißig mit. Ihnen wurde das Kuppeln der Saugschläuche, die Funktion des Saugkorbs und das Sichern der Saugleitung gezeigt.

Zur Lösung des Problems hatten zwei Einsatzkräfte innerhalb von 3 Tagen einige Lösungsansätze ausgearbeitet. Doch die

Umsetzung kann nur über die entsprechenden Behörden erfolgen.